15 Stunden-Arbeitstag in CS:GO – So anstrengend ist Counter-Strike für Profis – CS:GO

15 Stunden an einem Tag offizielle Matches? Das kann in Counter-Strike: Global Offensive schon einmal passieren. Denn wer groß werden will, muss ordentlich ackern.

Das rumänische Team NEXUS hatte einen wahren Höllentag hinter sich. Durch die Qualifiermatches für die IEM New York und das 9to5-Event waren die Gamer von 10:00 Uhr morgens bis nach 1:00 Uhr nachts lokaler Zeit am Spielen.

Ohne wirklich lange Pausen.

Das Leben als CS:GO-Profi ist auch, und gerade fernab der Weltspitze, sehr zeitintensiv. Teams wie NEXUS wollen sich hochspielen – und müssen dafür hart ackern.

Nach dem 15-Stunden-Dienstag mit mehreren Best-of-1s und insgesamt drei Best-of-Threes folgen am Tag drauf am späten Nachmittag für NEXUS die entscheidenden Matches für den nächsten Qualifier für das New-York-Event.

Für die offene Quali kann sich jedes Team anmelden. Die besten Teams aus diesem dürfen dann zum geschlossenen Qualifier, wo sie auf eingeladene Lineups treffen. Und erst wer sich da durchsetzt, darf zum Großevent. Dort sind dann die Topteams eingeladen, die sich nicht durch den langen Quali-Prozess quälen mussten.

Irgendwann im Automatikmodus

Auch das deutsche Team Sprout kennt die Hölle der aufstrebenden CS-Welt. Oft werden Matches für mehr als nur ein Turnier am Tag gespielt. Im esports.com-Interview erklärt Denis “denis” Howell: “Drei oder vier Officials am Tag nagen schon an der Konzentration. Da braucht man Pausen.”


Außerdem trainiere sein Team auch auf diese Belastung hin: “Irgendwann wird es nicht mehr möglich sein, 100 Prozent zu geben. Da läuft man im Automatikmodus. Das hat man sich jahrelang antrainiert. Deswegen trainieren wir manchmal so sieben bis acht Stunden am Tag, weil das auch bei Turnieren vorkommen kann.”

Mehr zum Thema Counter-Strike:Global Offensive?

  • Das richtige Crosshair-Placement in CS:GO
  • Tipps und Tricks für mehr Kontrolle
  • GooseEck Folge 4 mit tow b und Christian Lenz von BIG

Und viele frische CS:GO-Talente müssen durch diese harte Schule gehen. Im Profibereich, wo sich Namen wie Astralis und Co. tummeln, ist der Leistungsdruck zudem noch ein anderer Faktor. Mit Blick auf die eigene psychische Gesundheit pausierten unter anderem Lukas “gla1ve” Rossander und Andreas “Xyp9x” Højsleth.

Die CS:GO-Esportwelt ist ein hartes Pflaster, das nicht nur Zeit kostet.

Könnt ihr euch vorstellen, 15 Stunden zu spielen? Schreibt es uns bei Social Media oder direkt auf Discord! 

Gebt uns hier gerne Feedback zu unserer Website!

Bildquelle: Pixabay


Source: Read Full Article